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"Was wir auch hier in Krefeld auf Stammtischniveau in der aktuellen Debatte erleben ist beschämend. Wir haben den griechischen Vereinen, die an unserer Maiveranstaltung teilgenommen haben, unsere volle Solidarität bekundet“, so DGB-Kreisvorsitzender Ralf Köpke. Finanzielle Soforthilfen dürfen nicht an ein rigides Sparprogramm geknüpft werden, die zu Lasten der sozial Schwachen geht. Das am Wochenende beschlossene Hilfspaket für Griechenland beinhaltet harte und nicht hinnehmbare Auflagen. Wieder müssen Arbeitnehmer, Arbeitslose und Rentner mit Lohnkürzungen, Einschnitten bei Renten und Sozialleistungen sowie einer Anhebung der Mehrwertsteuer die Zeche für die Krise bezahlen. Aus diesem Grund unterstützt der DGB die streikenden Kolleginnen und Kollegen in ihrem Kampf gegen eine falsche Politik. „Die Probleme sind eben nicht vorrangig von den Griechen selbst produziert worden, wie an den Stammtischen kolportiert wird“, so Köpke weiter.
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