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Satzung 
Der Griechischen Gemeinde Krefeld und Umgebung e.V. 
 


Artikel 1: Name und Sitz 


1. Der Verein führt den Namen „ Grieche Gemeinde Krefeld und Umgebung“ 
 
2. Sitz des Vereins ist Krefeld. Er wird in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Krefeld 
eingetragen. Nach der Eintragung führt er den Namenszusatz „eingetragener Verein“ 
in der abgekürzten Form „ e.V.“. 


 
Artikel 2: Zweck des Vereins 


1. Die Gemeinde versteht sich im Zuge der voranschreitenden europäischen Integration 
in ihrem Wirkungsbereich als Botschafter der kulturellen, humanistischen und 
demokratischen Werte des griechischen Heimatlandes und pflegt freundschaftliche 
Beziehungen zu deutschen und ausländischen Mitbürgern. Sie versteht kulturelle 
Unterschiede als Bereicherung gesellschaftlichen Lebens und ist daher an der 
Wahrung der kulturellen Identität ihrer griechischen Mitglieder durch 
Aufrechterhaltung der Verbundenheit zur Heimat interessiert, ohne zu verkennen, 
dass darüber hinaus die Stellung ihrer Mitglieder als Bürger der Europäischen Union 
ein aktives gesellschaftliches Engagement bedingt. 
 
2. Die Gemeinde vertritt ihre Mitglieder gegenüber jeder griechischen, deutschen, 
staatlichen, kirchlichen oder anderen Institutionen sowie gegenüber Privaten in 
Angelegenheiten, die von gemeindlichem Interesse sind. Sie wahrt und fördert die 
sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und beruflichen Interessen ihrer Mitglieder 
unabhängig von Beruf, Bildung, Konfession, Weltanschauung, Anhängerschaft in einer 
politischen Partei oder beruflichen Organisationen.  
 
3. Die Gemeinde ist partiepolitisch und staatlichen oder anderen Institutionen 
gegenüber unabhängig. In Angelegenheiten ihres Wirkungsbereichs bezieht sie 
unabhängig Stellung und bekennt sich zu den Grundsätzen der Freiheit, der 
Demokratie und der Achtung der Menschenrechte. 
 
4. Die Gemeinde bietet ihren Mitgliedern und allen hilfsbedürftigen Mitbürgern jede 
nach Einschätzung ihrer Organe mögliche Hilfe an. Sie koordiniert in diesem 
Zusammenhang ihre Bemühungen mit den Aktiveitäten anderer zuständiger 
Institutionen. 

5. Die Gemeinde fördert Kinder, Jugendlichen und Frauen und unterstützt ihre Tätigkeit 
in Arbeits‐und Interessengruppen. Die Gruppen wählen aus ihrer Mitte Beauftragte, 
die ihre Interessen gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung 
vertreten. Die Gruppen können sich im Einvernehmen mit dem Vorstand eine 
Geschäftsordnung geben. Der Vorstand soll das Recht der Gruppen zur 
eigenverantwortlichen Reglung ihrer Angelegenheiten nach Maßgabe der rechtlichen 
Bestimmungen respektieren. Erwirtschaftete Mittel der Gruppen sollen grundsätzlich 
dem Etat der Gruppen zur Förderung der satzungsmäßigen Ziele erhalten bleiben und 
dürfen nur aus wichtigem Grund in Absprache umverteilt werden.  
 
6. Die Gemeinde kooperiert mit Griechischen Gemeinden anderer Städte und mit 
anderen Organisationen. Sie fördert nach Möglichkeit die Tätigkeiten des 
Dachverbandes der Griechischen Gemeinde Vereine. Die Gemeinde koordiniert die 
Tätigkeiten griechischer gesellschaftlicher Kräfte und Vereine und bietet ihnen 
innerhalb des satzungsmäßigen Rahmens unter ihrer Schirmherrschaft ein Forum für 
gemeinsame Aktivitäten. 
7. Die Gemeinde ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche 
Zwecke. 
8. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. 
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine 
Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch 
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.  
 


Artikel 3 Erwerb der Mitgliedschaft 


1. Ordentliches Mitglied der Gemeinde kann jeder Einwohner von Krefeld 
griechischer Herkunft oder Staatsangehörigkeit sowie dessen Ehegatte oder 
Lebenspartner werden. Der Ehegatte oder Lebenspartner braucht nicht 
griechischer Herkunft oder Staatsangehörigkeit zu sein. Jugendliche benötigen die 
Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter. 
 
2. Ordentliches Mitglied der Gemeinde kann auch jeder Einwohner der Umgebung 
Krefelds unter den gleichen Voraussetzungen werden, wenn er seinen 
gesellschaftlichen oder beruflichen Schwerpunkt in Krefeld hat und nicht Mitglied 
eines Organs einer andreren Griechischen Gemeinde ist, wobei die Mitgliedschaft 
allein nicht schädlich ist. Im Übrigen gelten die Bestimmungen für Ehegatten, 
Lebenspartner und Jugendlichen entsprechend.  
 
 

3. Die Mitgliedschaft als ordentliches Mitglied entsteht durch Eintritt in den Verein. 
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Lehnt der 
Vorstand den Antrag nicht innerhalb einer Woche nicht ab, so gilt dies als 
Annahme des gestellten Antrages. Der Vorstand kann einen Antrag nur schriftlich 
und nur aus Gründen ablehnen, die den Ausschluss des Mitglieds rechtfertigen. 
Die Ablehnung ist zu begründen. 
 
Gegen den ablehnenden Bescheid des Vorstands kann der Antragsteller 
Beschwerde erheben. Die Beschwerde ist innerhalb eines Monats ab Zugang des 
ablehnenden Bescheids schriftlich beim Vorstand einzulegen. Über die 
Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. 
 
4. Außerordentliche Mitglieder können unabhängig ihrer Herkunft oder 
Staatsangehörigkeit diejenigen werden, die dem Verein zur Erreichung seiner 
Ziele mit nachgewiesenen Taten beistehen und helfen. Über die Aufnahme als 
außerordentliches Mitglied entscheidet der Vorstand. Ein Aufnahmeanspruch als 
außerordentliches Mitglied besteht nicht.  
 
5. Ehrenmitglieder können unabhängig ihrer Herkunft oder Staatsangehörigkeit 
durch Entscheidung des Mitgliederversammlung diejenigen Persönlichkeiten 
werden, die für die Menschheit, den Frieden, für Griechenland, die 
Völkerverständigung, die Kultur oder den Verein Außerordentliches  geleistet 
haben.  
 
6. Alle ordentlichen volljährigen Mitglieder des Vereins haben das aktive und 
passive Wahlrecht. Bei den Wahlen des Vorstandes, des Aufsichtskomitees und 
der Delegierten des Dachverbandes der Griechischen Gemeinde Vereine ist die 
Ausübung des aktiven und passiven Wahlrechts davon unabhängig, dass keine 
rückständigen Mitgliedsbeiträge bestehen. 
 
7. Außerordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder haben kein aktives und 
passives Wahlrecht, die sonstigen Mitgliedschaftsrechte stehen ihnen jedoch zu. 
 


Artikel 4 Beendigung der Mitgliedschaft 


1. Die Mitgliedschaft endet 
a. mit dem Tod des Mitgliedes 
b. durch freiwilliges Austritt 
c. durch Streichung von der Mitgliederliste 
d. durch Ausschluss aus dem Verein,  
e. mit der Annahme eines Amtes in einem Organ einer anderen Griechischen 
Gemeinde 

2. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem 
Mitglied des Vorstandes 
 
3. Ein  Mitglied scheidet außerdem mit Streichung von der Mitgliederliste aus. Die 
Streichung erfolgt durch Beschluss des Vorstands, wenn das Mitglied mit zwei 
Jahresbeiträgen in Rückstand ist und die Gelegenheit zur Zahlung der 
rückständigen Beiträge an zwei aufeinanderfolgenden Wahlen des Vorstands 
nicht nutzt. Ein Neueintritt in den Verein ist möglich, wenn das Mitglied zusätzlich 
zugleich mit dem schriftlichen Aufnahmeantrag die rückständigen 
Mitgliedsbeiträge leistet. 
 
4. Der Ausschluss aus dem Verein ist nur bei wichtigem Grund zulässig, wenn das 
Mitglied gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat. Über den Ausschluss 
entscheidet auf Antrag des Vorstands die Mitgliederversammlung. Der Vorstand 
hat seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied mindestens zwei Wochen vor 
der Versammlung schriftlich mitzuteilen. Eine schriftlich mitzuteilen. Eine 
schriftlich eingehende Stellungnahme des Mitglieds ist in der über den Ausschluss 
entscheidender Versammlung zu verlesen. 
5. Mit der Annahme eines Amtes in einem Organ einer anderen Griechischen 
Gemeinde endet die Mitgliedschaft. Sie wird wirksam, wenn der Vorstand dem 
Mitglied die Beendigung bekannt gemacht hat. Gegen den Bescheid des 
Vorstands kann das Mitglied Beschwerde allein mit der Begründung einlegen, 
dass ein Amt in einer anderen Griechischen Gemeinde nicht angenommen 
worden ist. Die Beschwerde ist innerhalb eines Monats ab Zugang des Bescheids 
schriftlich beim Vorstand einzulegen. Über die Beschwerde entscheidet die 
nächste Mitgliederversammlung. Die Beschwerde hat keine aufschiebende 
Wirkung. 
 


Artikel 5 Mitgliedsbeiträge 


1. Von den volljährigen Mitgliedern werden jährlich im Voraus zu leistende Beiträge 
für das gesamte Kalenderjahr erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags wird von der 
Mitgliederversammlung bestimmt. 
 
2. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. 
 
 

Artikel 6 Organe der Gemeinde 


1. Die Organe der Gemeinde sind  
a. die Mitgliederversammlung 
b. der Vorstand,  
c. das Aufsichtskomitee 
2. Die Sitzungen der Gemeindeorgane sind öffentlich. Das tagende Organ kann mit 
einer Mehrheit von 2/3 beschließen, dass die Sitzung geheim abgehalten wird.  
 
3. Über die Beschlüsse der Organe der Gemeinde  wird Protokoll geführt, welches 
vom Vorsitzenden und den Protokollführern unterschrieben wird. Beschlüsse, 
über die kein Protokoll geführt worden ist, sind nichtig.  
 
4. Die Funktion eines Gemeindeorganmitgliedes ist ehrenamtlich. Aufwendungen 
werden nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschrift erstattet. 
 


Artikel 7  Mitgliederversammlung 


1.   Höchstes Organ der Gemeinde ist die Mitgliederversammlung, in deren 
Zuständigkeitsbereich folgendes fällt:  
a. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands und des 
Aufsichtskomitees,  
b. Entlastung des Vorstands und Aufsichtskomitees,  
c. Wahl und Abberufung des Mitglieder des Vorstandes, des 
Aufsichtskomitees und des Wahlkomitees,  
d. Satzungsänderung 
e. Auflösung der Gemeinde 
f. Ernennung von Ehrenmitgliedern,  
g. Ausschluss von Mitgliedern,  
h. Beschlussfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung eines 
Aufnahmeantrags und über die Beschwerde wegen Beendigung des 
Mitgliedschaft nach Annahme eines Amtes in einem Organ einer anderen 
Griechischen Gemeinde,  
i. Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrags.  
 
2. In Angelegenheit, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes fallen, kann 
die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der 
kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs die Meinung 
der Mitgliederversammlung einholen. 
 
3. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet im Monat Januar oder Februar 
eines jeden Jahres statt und wird vom Vorstand einberufen. 

 
4. Eine außerordentliche Versammlung kann durch den Vorstand jederzeit 
einberufen werden. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse der 
Gemeinde es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel aller 
Mitglieder schriftlich verlangt wird. 
 
5. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 
einem Monat durch Veröffentlichung der Zeit, des Ortes und der Tagesordnung 
einberufen. Die Einberufung erfolgt durch Anschlag an den Räumen der 
Gemeinde. Außerdem soll die Einladung in einem Rundschreiben an die 
Mitglieder und durch Anschlag in Lokalen bekanntgemacht werden.  
 
6. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden des Aufsichtskomitees 
eröffnet. Die Mitgliederversammlung bestimmt durch Handerhebung den 
Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter beruft zwei Protokollführer.  
 
7. Zur Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung ist die Anwesenheit einer 
bestimmten Mitgliederzahl nicht erforderlich, soweit andere Vorschriften dieser 
Satzung nicht etwas anderes bestimmen.  
 
8. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher 
Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen: Stimmenthaltungen bleiben 
hierbei außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 
¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich, selbst wenn die zu 
ändernden Bestimmungen den Zweck der Gemeinde betreffen. Zur 
Beschlussfassung über eine Satzungsänderung ist nur zulässig, wenn sie bei der 
Einberufung auf die Tagesordnung gesetzt worden ist.  
 
9. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der 
Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung 
zu Beginn der Versammlung 
 
 


Artikel 8 Vorstand 


 
1.  Für die Zeit, die zwischen zwei Mitgliederversammlungen liegt, wird die 
Gemeinde vom Vorstand im Rahmen der von der Mitgliederversammlung 
gefassten Beschlüsse und nach den Bestimmungen dieser Satzung und den 
Gesetzen geführt 
 

2. Der Vorstand besteht aus sieben ordentlichen Vereinsmitgliedern, nämlich dem 
Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Sekretär, dem Kassierer 
sowie drei Beisitzern.  
 
3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwie Mitglieder des 
Vorstands vertreten. Es vertreten gemeinsam der 1. Vorsitzende und ein weiteres 
Mitglied des Vorstandes aus dem Kreis des stellvertretenden Vorsitzenden, des 
Kassierers oder Sekretärs.  
 
4. Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl 
auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen 
Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt. 
 
5. Die Wahl wir durch ein fünfköpfiges Wahlkomitee vorbereitet und durchgeführt. 
Die Mitglieder des Wahlkomitees werden von der Mitgliederversammlung 
bestimmt. Die Wahlen des Vorstandes, des Aufsichtskomitees und der 
Delegierten beim Dachverband der Griechischen Gemeinde‐Vereine finden vier 
Wochen nach der Hauptversammlung statt. Wahlbewerbung sind spätestens drei 
Wochen nach der Mitgliederversammlung beim Wahlkomitee schriftlich 
einzureichen. Das Wahlkomitee beruft die Wahlen eine Woche vorher durch 
Anschlag an den Räumen der Gemeinde ein; außerdem soll die Einberufung durch 
Anschlag in Lokalen bekanntgemacht werden. Die Stimmzettel werden frühestens 
zwei Tage vor den Wahlen herausgegeben.  
 
6. Die Bewerber für den Vorstand, das Aufsichtskomitee und die Delegierten bei 
Dachverband der Griechischen Gemeinde‐Vereine werden alphabetisch auf 
einem Stimmzettel aufgelistet und in einem Wahlgang gewählt. Jedes ordentliche 
Vereinsmitglied hat sieben Stimmen, die es den Bewerbern für den Vorstand 
geben kann. Bei den Bewerbern für das Aufsichtskomitee hat jedes ordentliche 
Vereinsmitglied drei Stimmen, bei den Delegierten des Dachverbandes der 
Griechischen Gemeinde‐Vereine so viele Stimmen, wie Delegierte zu entsenden 
sind. Stimmenhäufungen auf einen Bewerber sind nicht zulässig. Gewählt sind die 
ersten sieben Bewerber mit der größten Stimmenzahl. Entsprechendes gilt für das 
Aufsichtskomitee und die Delegierten. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.  
 
7. Die Vorstandsmitglieder wählen unter sich innerhalb einer Woche in geheimer 
Abstimmung mit einfacher Mehrheit den Vorsitzenden, den stellvertretenden 
Vorsitzenden, den Sekretär und den Kassierer der Gemeinde.  
 
8. Das Amt eines Mitglieds des Vorstands endet mit seinem Ausscheiden aus dem 
Verein.  
 

9. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus; so tritt an 
seine Stelle derjenige, der bei den Wahlen zum Vorstand die nach ihm meisten 
Stimmen erhalten hat. Bei Stimmgleichheit entscheidet das Los. 
 
10. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden. 
 
11. Der Vorstand tagt monatlich, in außerordentlichen Angelegenheiten nach 
Einberufung durch den Vorsitzenden oder den stellvertretenden Vorsitzenden. 
Vernachlässigt der Vorstandsvorsitzende, den Vorstand zur Sitzung einzuberufen, 
so ist jedes Vorstandsmitglied befugt, eine Vorstandssitzung einzuberufen, wenn 
es dazu die schriftliche Zustimmung der Mehrheit der Vorstandsmitglieder hat 
und wenn der stellvertretende Vorsitzende es auch ablehnt von sich aus den 
Vorstand zur Sitzung zu laden. 
 
12. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder, 
darunter der Vorsitzende oder stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Ist 
der Vorstand nicht beschlussfähig, ist unverzüglich eine neue Sitzung mit der 
gleichen Tagesordnung einzuberufen, bei der der Vorstand beschlussfähig ist, 
wenn zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder stellvertretende 
Vorsitzende, anwesend sind.  
 
13. Nimmt ein Mitglied des Vorstandes an drei aufeinander folgenden ordentlichen 
Sitzungen nicht teil, kann es mit Mehrheitsbeschluss der übrigen 
Vorstandsmitglieder abberufen werden. Das Recht der Mitgliederversammlung 
zur Abberufung von Vorstandsmitgliedern bleibt unberührt. 
 
14. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen 
Stimmen. Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu Beweiszwecken zu 
protokollieren und von den anwesenden Mitgliedern zu unterzeichnen. 
 


Artikel 9 Aufsichtskomitee 


1. Das Aussichtskomitee besteht aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern und 
wird in geheimer Wahl zusammen mit dem Vorstand für die gleiche Amtsdauer 
gewählt. Die gleichzeitige Kandidatur für Aufsichtskomitee und Vorstand ist 
unzulässig. 
 
2. Wahlbewerbungen für die Besetzung des Aufsichtskomitees werden gleichzeitig 
mit den Wahlvorschlägen für den Vorstand eingereicht. Die Wahl der 
Kandidaten für das Aufsichtskomitee geschieht in der gleichen Art und Weise 
und innerhalb der gleichen Fristen, wie die Wahl der Vorstandmitglieder.  
 

3. Das Aufsichtskomitee kontrolliert die Finanzen des Vereins und erstattet 
während der Mitgliederversammlung Bericht. Das Aufsichtskomitee kann 
jederzeit Auskunft über die finanziellen Angelegenheiten der Gemeinde 
verlangen. Seine Prüfungsrechte umfassen die Einsichtnahme in jedes 
Schriftstück der Gemeinde 
 
4. Das Aufsichtskomitee wählt aus seiner Mitte innerhalb einer Woche den 
Vorsitzenden. Können sich die Mitglieder nicht auf einen Vorsitzenden einigen, 
entscheidet das Los. Es entscheidet mit einer 2/3 Mehrheit, bei 
Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Das 
Aufsichtskomitee berät nach Einberufung durch seinen Vorsitzenden, wenn 
dieses von ihm oder einem anderen Mitglied des Komitees als notwendig 
betrachtet wird. 
5. Werden Missstände aufgedeckt, so beruft das Aufsichtskomitee eine Sitzung des 
Vorstandes ein Sollte die Sitzung keine befriedigende Regelung der Missstände 
bringen, beruft das Aufsichtskomitee eine außerordentliche 
Mitgliederversammlung ein. Die Vorschriften für die Einberufung durch den 
Vorstand gelten in diesem Fall entsprechend. 
 


Artikel 10 Auflösung 


1. Der Verein wird durch Beschluss der hierfür einberufenen 
Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 4/5 der erschienenen 
wahlberechtigten Mitglieder aufgelöst. Die Mitgliederversammlung ist 
beschlussfähig, wenn mindestens 2/3 sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend 
ist.  
 
2. Das Vermögen des Vereins fällt dem Griechischen Roten Kreuz an. 
 
3. Zur Liquidierung des Gemeindevermögens werden von der Hauptversammlung 
zwei Liquidatoren gewählt. 

 

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